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Schwerpunkt Schulterchirurgie
Schulterschmerzen haben traumatische oder degenerative Ursachen. Oft liegt eine Schulterverletzung Jahre zurück und äussert sich durch immer wiederkehrende oder zunehmende Schmerzen. Durch eine detaillierte klinische Untersuchung, eine Schultersonographie, eine spezielle Röntgenaufnahme sowie MR- Diagnostik (MRI, MRT) werden Ihre Schulterbeschwerden sehr präzise diagnostiziert. Therapiemöglichkeiten der Schulter sind neben der konservativen Therapie, wie Injektionen oder Schulterkräftigung mittels Physiotherapie, auch die operative Therapie welche durch Dr. Engelmann als Schulterspezialist in der Regel arthroskopisch, also ohne eine störende grosse Narbe durchgeführt wird.


Behandlungsspektrum

Instabilität der Schulter als Unfallfolge (z.B. nach Luxation) oder von Geburt an
Engesyndrom (Impingmentsyndrom) der Schulter mit Einklemmungsschmerz
Verletzungen der Bizepssehne und des Bicepsankers (SLAP Läsion)
Rissbildungen der Rotatorenmanschette (Supraspinatusläsionen)
Arthrose des Schultergelenkes, am Schulterdach und AC Gelenk
Schmerzen bei der Armhebung und Oberamschmerzen
Schultereckgelenksverletzung (AC-Gelenksprengung)
Verletzungen der Schulterpfanne (Glenoidfraktur)
Verkalkungen der Schulter (Tendinitis calcarea)
Chronische Schmerzen des Schulterblattes
Entzündungen der Schleimbeutel (Bursitis)
Risse der Gelenklippe (Labrumriss)
Schultereinsteifung (Frozen Shoulder)
Knochenbrüche im Schulterbereich
Chronische Schulterschmerzen


Untersuchung der Schulter

Der Schilderung Ihrer Beschwerden folgt eine körperliche Untersuchung, bei der sich Dr. Engelmann einen Überblick über die Bewegungsfähigkeit Ihrer Schultergelenke verschaft. Die Untersuchung erfolgt sanft und schonend, hierfür werden die gebräuchlichsten medizinischen Test zur Untersuchung der Schulterfunktion angewendet.

Schultersonographie

Ähnlich einem Schiff, das mit einem Echolot die Untiefen auslotet, lassen sich mit dem Schulterultraschall die weichen Strukturen darstellen. Ultraschall ist schmerzlos und dringt nicht durch feste Strukturen. Die Ultraschalluntersuchung verläuft ohne Strahlenbelastung. Dr. Engelmann erhält sofort diagnostische Informationen über die dynamische Situation Ihrer Schulter, d.h. die Schulterstrukturen können in der Bewegung beurteilt werden. Neben dem diagnostischen Ultraschall der Schulter gibt es den therapeutischen Ultraschall. Dabei verwendet die Physiotherapie Ultraschallwellen um z.B. schmerzhafte Sehnen-Reizzustände an der Supraspinatussehne, beim Engesyndrom (Impingement) oder bei Rotatorenmanschettenrissen zu beruhigen.

Röntgenuntersuchung

Im Bereich der Schulter ist die Röntgenuntersuchung eine der ersten bildgebenden Methoden, die in der Diagnostik von Schulterproblemen anwendet werden. Knöcherne Strukturen lassen sich sehr gut darstellen und krankhafte Befunde wie Oberarmbrüche, Schlüsselbeinbrüche, Pfannenrandbrüche, Verschleiss, knöcherne Tumoren, Fehlformen des Schulterdaches, Kalkdepots, uvm. lassen sich optimal abbilden.


MRI Diagnostik der Schulter

Für die Kernspintomographie werden auch Begriffe wie "MRI", "MRT" oder "NMR" benutzt. Sie alle bedeuten, dass Schichtbilder im Magnetfeld, also ohne Röntgenstrahlen, angefertigt werden. Die Kernspintomographie erlaubt eine detaillierte dimensionale Darstellung von Weichteilen, wie der Muskelmanschette (z.B. Beurteilung von Rissen) oder die Einschätzung des Ausmasses von Durchblutungsstörungen (Humeruskopfnekrose). Bei der MR-Arthrographie wird ein Kontrastmittel direkt in das Schultergelenk injiziert. Durch den Kontrastmittelaustritt werden Defekte der Schulterkapsel und des Labrums sichtbar, auch Instabilitäten am Bicepssehnenanker können genau beurteilt werden.


Schulterarthroskopie

Die Arthroskopie der Schulter ist der "Blick durch´s Schlüsselloch" in Ihre Schulter. Man bezeichnet sie auch als "Gelenkspiegelung" oder als "Endoskopie". Es handelt sich bei der Schulterarthroskopie um einen operativen Eingriff, der in Anästhesie meistens stationär durchgeführt wird. Durch diese sehr moderne Operationsmethose kann Dr. Engelmann die meisten Schultererkrankungen behandeln, ohne dass ein grosser Schnitt verbleibt. Dr. Engelmann hat langjährige Operationserfahrung und ist spezialisiert auf die arthroskopische Schulterchirurgie.

Schulterschmerzen

Die besondere Konstruktionsweise des Schultergelenkes ermöglicht es, ein Maximum an Mobilität mit muskelgeführter Stabilität zu kombinieren. Oft liegt eine Schulterverletzung Jahre zurück und äussert sich durch immer wiederkehrende oder zunehmende Schmerzen. Durch eine detaillierte, standardisierte klinische Untersuchung, die Schultersonographie, spezielle Röntgenaufnahmen und die Magnetfeld-Diagnostik (MR, MRI, MRT) werden Ihre Schulterbeschwerden sehr präzise diagnostiziert.

Schulterinstabilität (Labrumläsion)

Bei angeborener Gewebeschwäche oder durch ein Sturzereignis kann der Oberarmkopf aus dem Schultergelenk springen (Luxation). Dabei wird häufig der Knorpel oder die Bicepssehne geschädigt und die Gelenklippe (Labrum) vom Pfannenrand abgeschert. Meistens verbleibt eine Schultergelenksinstabilität mit chronischen Schmerzen beim Heben von Gewichten oder bei der Aussenrotation des Armes.

Engesyndrom (Impingement)

Durch Einengung des Schulterdaches wird das Gleitverhalten der Supraspinatussehne (Armheber) behindert. Ursache der Gleitbehinderung sind angeborene oder entstandene Formveränderungen des Schulterdaches, Knochenausziehungen am oberen Schultereckgelenk (Acromio-Claviculargelenk oder AC-Gelenk) bei Arthrose oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis). 

Rotatorenmanschette (Sehnenriss)

Die Rotatorenmanschette besteht aus mehreren Muskeln, die zum Oberarmkopf ziehen und dort mit ihren Sehnen ansetzen. Altersbedingte Abnutzung, Einengung des Schulterdaches und Unfälle führen zu Ein- oder Durchrissen mit dauerhaften Schmerzen bei der Armhebung und Funktionseinschränkungen bei der Armhebung über 80°.

Bizepssehne (SLAP Läsion)

Die lange Bizepssehne unterliegt durch Ihren typischen Verlauf innerhalb des Schultergelenkes besonders oft schmerzhaften Erkrankungen und Verletzungen. Insbesondere Stürze, Armverdrehungen oder Kletterunfälle in Aussenrotationsbelastung des Armes schädigen die Bicepssehne und die weiche Gelenklippe (Labrum). Die Schmerzen sind oft im vorderen Gelenkanteil spürbar und strahlen in den Oberarm aus.

Kalkbildung im Sehnenbereich (Tendinitis calcarea)

Ab dem  4. bis 5. Lebensjahrzehnt kommt es häufig zu Kalkeinlagerungen in die Sehnen des Schulterdaches. Kalk verursacht eine schmerzhafte Entzündungsreaktion. Typischerweise finden sich Wechselphasen vollkommener Schmerzfreiheit und hochakuter Schmerzhaftigkeit bei der Armhebung. Eine Punktion des Kalkdepots oder die schonende operative Entfernung führt zur Schmerzfreiheit.

Schultersteife (Froozen Shoulder)

Durch Entzündung der Gelenkschleimhaut, nach langer Schulterruhigstellung z.B. nach Verletzungen oder nach Schulteroperationen kommt es zu einer Gelenkkapselschrumpfung, welche die Beweglichkeit des Schultergelenkes erheblich einschränkt. Die Schulter „friert“ ein und sollte sorgfältig diagnostiziert werden.

Arthrose des Schultergelenkes

Die Abnutzung des Schultergelenkes ist eine Verminderung oder Zerstörung von Knorpelsubstanz mit Entrundung des Oberarmkopfes. Meistens beginnend im oberen Schultergelenk (AC-Gelenk) reiben die Gelenkanteile schmerzhaft aufeinander und führen zur schmerzhaften Funktionseinschränkung. Lesen bitte hierzu die Informationen in unserem Behandlungsschwerpunkt <Arthrose>.

Schulterbruch (Schulterfraktur)

Der am häufigsten auftretende Knochenbruch des Schultergürtels ist neben der Claviculafraktur der Oberarmkopfbruch. Ursache ist meist ein seitlicher Sturz auf das Schultergelenk. Frauen sind wegen der Osteopoeroseneigung durchschnittlich dreimal häufiger betroffen als Männer.

Bandverletzung des oberen Schultergelenkes (Tossy I-III Verletzung)

Das AC-Gelenk (Acromio-Claviculargelenk) liegt zwischen dem Schulterdachfortsatz und dem Schlüsselbein. Durch Zerreissen der stabilisierenden Bänder dieses Gelenkes kann es zu einem Stabilitätsverlust des Schultergürtels kommen. Das gesamte Schultergelenk sinkt tiefer und das Schlüsselbein steigt entsprechend dem Muskelzug höher (Klaviertastenphänomen).

Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur)

Mit einem Frakturanteil von 10-15% beim Erwachsenen ist das Schlüsselbein nach der handgelenksnahen Speiche (distale Radiusfraktur) am zweithäufigsten von knöchernen Verletzungen betroffen. Ursache ist eine indirekte Gewaltenwirkung (z.B. Sturz auf die Hand) oder ein direktes Trauma der Schulter. Die Behandlung hängt von der Frakturlokalisation am Schlüsselbein ab.
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