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Schwerpunkt Narbentherapie
Bei operativen Eingriffen an der Haut gibt es mehrere Möglichkeiten durch eine gute Operationsplanung, optimal platzierte Hautschnitte, eine korrekte Naht und die richtige Nachbehandlung eine Narbe möglichst klein und unauffällig entstehen zu lassen. Dennoch bleiben nach früheren Operationen, Verletzungen, nach Unfällen oder nach einer Hauterkrankung oft auffällige Narben zurück. Unter Umständen ist es sogar unumgänglich, eine Narbe durch eine erneute Operation zu verbessern. Welche Methode bei der Narbenkorrektur zum Einsatz kommt, hängt ganz entscheidend von der Beschaffenheit der jeweiligen Narbe ab.

Was ist nach der Narbenkorrektur zu beachten?
In der operativen Narbenkorrektur werden störende Narben ausgeschnitten und mit Hilfe einer speziellen Schnittführung möglichst parallel zu den Spannungslinien der Haut umgelagert. Die Schnittführung soll verhindern, dass die Narbe später schrumpft und zu Verziehungen führt. Zur Vorbeugung erneuter Narbenwucherungen wird unsererseits eine Kompressionsbehandlung mit Silikonpflastern empfohlen. In unkomplizierten Fällen genügt eine intensive, regelmässige Massage mit spezieller Narbencrème. In seltenen Fällen ist eine Nachbestrahlung der Narbe zur Verhinderung eines Keloids erforderlich. Solange eine Narbe aktiv und deshalb gerötet ist, sollte die direkte Sonnenexposition und das Solarium vermieden werden. Das Ergebnis einer Narbenkorrektur ist sofort sichtbar. Das Narbengewebe braucht in der Regel ein Jahr, um vollständig auszureifen.

Unterbauchnarbe nach Sectio (Kaiserschnitt)

Narben am Unterbauch nach Sectio-Operationen (Kaiserschnitt) sind speziell und neigen zu Narbeneinziehungen, Narbenverziehungen, Asymmetrien oder auch Gewebeanschoppungen. Sie Verändern das Aussehen des Venushügels und des gesamten Unterbauches. Bei einer reifen Narbe ist häufig eine operative Korrektur der Kaiserschnittnarbe erforderlich. Das Spektrum der Korrekturmöglichkeiten spannt sich von der einfachen Narbenkorrektur mit mikrochirurgischer Technik über die Fettumverteilung oder Eigenfettbehandlung bis hin zur Miniabdominoplastik (Bauchstraffung). Störende Hautverschiebungen können dadurch gut korrigiert werden.

Narben im Gesichtsbereich
Im Gesichtsbereich erscheinen auch nicht wuchernde Narben oft als kosmetisches Problem. Wir kennen verschiedene Verfahren zur Narbenkorrektur und Narbenentfernung im Gesichtsbereich. Liegt die Narbe quer zu den natürlichen Hautlinien, kann eine Verlagerung entlang dieser Spannungslinien bereits zu einer deutlichen Verbesserung führen. Oberflächliche Narben im Gesicht können durch Dermabrasion gemildert werden. Bei der Dermabrasion werden mit einem speziellen, hochfrequenten Schleifgerät die obersten Hautschichten entfernt. Dadurch wird die Hautoberfläche egalisiert, die Narbe jedoch nicht völlig unsichtbar.

Narbenkeloide
Juckendes, wucherndes Narbengewebe, das über die Narbengrenzen hinauswächst, wird als Keloid bezeichnet. Keloide wachsen auch nach Abschluss der Wundheilung weiter und können überall am Körper auftreten. Die Behandlung durch regelmässige Kortikosteroid-Injektionen direkt in das Keloidgewebe vermindert die Beschwerden wie Rötung, Juckreiz und Brennen und kann sogar zur Verkleinerung der Narbe führen. Wenn die Injektionsbehandlung nicht ausreicht, kann das Narbengewebe erneut operativ entfernt. Da Keloide sehr häufig wiederkehren, müssen kombinierte Behandlungsmethoden angewendet werden.

Eingezogene Narben (Narbenkontraktion)
Verletzungen der Haut, die zum Verlust von Gewebe führen, erzeugen eine feste, zusammengezogene Narbe, die als Kontraktur bezeichnet wird. Die Kontraktur kann angrenzende Sehnen und Gelenke miteinschliessen und damit die normale Gelenkfunktion beeinträchtigen oder aufheben. Zur operativen Behandlung von Kontrakturen wird häufig eine Entfernung der Narbe mit nachfolgender Deckung des Defekts durch eine Hautplastik notwendig. Häufig muss nach der Auflösung der Kontraktur in einem Gelenk bis zur Wiederherstellung der normalen Funktion eine krankengymnastische Therapie angeschlossen werden.
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