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Schwerpunkt Fusschirurgie
Ihre Füsse sind meist unsichtbar in Schuhen versteckt und leisten tägliche Schwerstarbeit. Sie sind Symbole für Kraft, Stabilität und Beweglichkeit. Schmerzen beim Gehen, Verformungen und Anschwellen Ihrer Füsse vermindern Ihre Mobilität. Dr. med. René Engelmann kennt als Fussspezialist den oft sehr langen Beschwerdeweg seiner Patienten. Mit Hilfe moderner Untersuchungsmethoden lassen sich Ihre bereits erhobenen Befunde konkretisieren und durch die gezielte klinische Untersuchung genauere Befunde gewinnen. Das Ziel unserer Behandlung ist Ihr schmerzfreier Gang ohne Einschränkungen der Mobilität.


Behandlungsspektrum
Morton Neurom (Vernarbung an der Nervengabel)
Unguis incarnatus (eingewachsener Zehennagel)
Sehnenoperationen, Stabilisierungsoperationen
Infektionen, Fremdkörper, Hautveränderungen
Hallux valgus (Deformität der Grosszehe)
Arthrose und Arthritis (Hallux rigidus)
Engesyndrome, Nervenkompression
Krallenzehen und Hammerzehen
Ganglion, Überbein, Gelenkzyste
Knickfuss, Senkfuss. Spreizfuss
Erkrankungen der Zehennäge
Schmerzhafter Fersensporn
Mittelfussfrakturen
Sprunggelenksfrakturen
Vorfussschmerz
Zehenbrüche

Schmerzen im Fussbereich

Erst wenn Füsse zu schmerzen beginnen, werden sie wahrgenommen. Bei jedem Schritt dämpfen die Füsse über das Fussgewölbe ein Mehrfaches Ihres Körpergewichts. Etwa 60% aller Erwachsenen klagen über schmerzende Füsse. Fussschmerzen, die unbehandelt über Jahre bestehen vermindern Ihre Lebensqualität und können in einen chronischen Verlauf übergehen. Dank mikrochirurgischer Techniken sowie moderner Osteosyntheseverfahren konnten erfreuliche Fortschritte und dadurch bessere Ergebnisse bei Fussoperationen erzielt werden.
 

Hallux valgus

Der Hallux valgus beschreibt die Schiefstellung der Grosszehe im Grundgelenk nach aussen mit schmerzhafter Ballenbildung. Die Sehnen zu den Zehen verlaufen nicht mehr zentral und ziehen die Grosszehe in eine schiefe Position (Valgisierung). Am prominenten Grosszehenballen bilden sich schmerzhafte Entzündungen und Rötungen, welche das Tragen von engen Schuhen unmöglich machen.

Sollte ein Hallux valgus operiert werden?

Solange der Hallux valgus nicht oder nur wenig stört, wird eine Operation nicht empfohlen. Auch ein vorbeugender Eingriff ist nicht sinnvoll, weil eine spätere Korrektur möglich sein wird. Auch wenn die Fehlstellung stark zugenommen hat, bleiben die Erfolgsaussichten gut. Kommt es aber zu regelmässigen Beschwerden und steigt damit der Leidensdruck, dann ist die Operation eine gute und gerechtfertigte Lösung.

Hallux rigidus

Eine Abnutzung im Grosszehengrundgelenk wird als Hallux rigidus bezeichnet. Die Folge sind Bewegungseinschränkung und Schmerzen bei der Streckung und Beugung des gesamten Fusses. Durch veränderte Abrollbewegung wird die Belastung des Fusses unphysiologisch verändert. Unbehandelt schreitet die Arthrose weiter fort und führt zur Einsteifung des Grosszehengrundgelenks.  

Aussenbandverletzungen

Der Aussenknöchel ist der untere Teil des Wadenbeins. Zum äusseren Bandapparat gehören drei Bänder, die im Sprunggelenk als eine Einheit wirken. Die Aussenbandverletzung im Sprunggelenk ist eine häufige Verletzung beim Sport und führt oftmals zur Instabilität. Bandverletzungen des oberen Sprunggelenkes sollten nie verharmlost werden, da eine komplette Wiederherstellung der Funktion für alltägliche Bewegungen unerlässlich ist. Erst wenn keine Schmerzen mehr vorhanden sind, der Bewegungsumfang des oberen Sprunggelenkes nicht mehr eingeschränkt ist und die normale Kraft wiedererlangt wurde, darf normales Gehen fortgeführt werden. Unbehandelt können Aussenbandverletzungen zur chronischen Instabilität führen.

Osteochondrose, Osteochondrosis dissecans

Die Bezeichnung Osteochondrosis dissecans (OD) beschreibt eine meist traumatisch bedingte Knochennekrose eines umschriebenen Gelenkflächenareals die zum Oberflächendefekt führt. Ähnlich wie bei der Arthrose kann es zum lokalen Verlust der Knorpelzellen kommen. Eine frühe Diagnostik und Behandlung hilft Folgeschäden zu vermeiden.

Einklemmungssyndrom (Impingement)

Das vordere und hintere Impingement des oberen und unteren Sprunggelenks werden häufig als schmerzhafte, stechende Missempfindung im Rahmen starker Beugung oder Streckung des Sprunggelenkes empfunden. Diese Missempfindungen sind Folge einer Einklemmung von Weichteilen und überschiessender Knochenbildung am Gelenk nach Stauchungs- oder Zerrungsverletzungen.

Plattfüsse, Senkfüsse, Spreizfüsse

Die Vorform des Plattfusses bezeichnet man als Senkfuss, bei dem sich das Längsgewölbe des Fusses massiv abflacht. Ursachen für die Entstehung eines Senk- oder Plattfusses sind eine Schwäche der Sehnen und Bänder, z.B. nach Überdehnung, durch Übergewicht oder Überbelastung. Der Spreizfuss beschreibt ein Auseinanderweichen der Mittelfussknochen und führt zur Verbreiterung des Fusses.

Eingewachsener Zehennagel

Deformierungen des Nagels durch Austrocknung, zu enge Schuhe und falsches Nägel-Schneiden sind die häufigsten Ursachen für eingewachsene und chronisch entzündete Zehennägel. Die Beschwerden beginnen zunächst oberflächlich mit der Folge einer tiefen chronischen Infektion. Bei tiefen Nagelrandinfekten sind oft der Knochen und das Zehenendgelenk mitbeteiligt.

Morton Neurom

Vernarbungen am sensiblen Zehennerv, welche durch Überbelastung des Vorfusses nach Absenkung des Fussgewölbes entstehen werden als Morton Neurom bezeichnet. Die meisten Patienten mit diesem Problem beschreiben Abrollschmerzen, Elektrisieren in die Zehen oder plötzlich auftretende, dumpfe Schmerzen, die in den Rist ausstrahlen.  Das Morton Neurom ist am häufigsten zwischen dem 2./3. bzw. dem 3./4.  Mittelfussknochen lokalisiert. Oft bestehen die Schmerzen jahrelang. Eine  Behandlung ist unkompliziert und führt in der Regel zur Schmerzfreiheit.

Muss ein Morton Neurom operiert werden?

Am Anfang steht immer die nicht-operative Therapie. Die beste Möglichkeit hierfür sind Kortisonpräparate, welche, verdünnt mit Lokalanästhetika,  direkt an den schmerzenden Nerven gespritzt werden. Wenn allerdings eine Veränderung des Nervengewebes vorliegt (Vernarbung, Verdickung) hilft diese Therapie leider nicht genügend, und der Nerv muss durch eine Operation entfernt werden, um die Schmerzen zu behandeln.

Hammerzeh, Krallenzeh, “Hühnerauge”

Der Hammerzeh ist charakterisiert durch eine fixierte Beugung des Zehenendgelenkes, der Krallenzeh durch eine Überstreckung des Grundgelenks mit gebeugtem Mittelgelenk. Durch chronischen Druck im Schuh auf die knochennahe Haut entsteht eine meist schmerzhafte Hornschwiele, das sogenannte Hühnerauge.

Knochenbrüche

Mittelfussknochen brechen häufig bei indirekter Krafteinwirkung, wie heftiges Auftreten oder Umknicken. Sogenannte Ermüdungsbrüche im Mittelfussbereich entstehen ohne benennbares Trauma. Die Zehen werden durch direkte Krafteinwirkung, wie Anstossen des nackten Fusses an eine Kante geschädigt. Im Sprunggelenk langt ein heftiger Fehltritt für eine Fraktur des Aussenknöchels.

Fersenschmerzen

Beschwerden der Ferse beruhen auf degenerativen Veränderungen am Sehnenansatz der Fusssohle, auf einer Enge des Nervenkanals, einer Entzündung der kurzen Beugemuskeln, einer Schleimbeutelentzündung, einem Überbein am oberen Rand des Fersenknochens (Haglund-Exostose) oder der Ausbildung eines Fersensporns.

Achillessehnenreizung (Achillodynie)

Durch Überlastung des Fusses, beispielsweise im Freizeit- oder Leistungssport, aber auch einer vermehrten Belastung im täglichen Leben entstehen Achillessehnenreizungen. Die Beschwerden treten vermehrt bei Läufern auf.  Männer sind insgesamt häufiger betroffen als Frauen. Mehrere verschiedene Faktoren führen im Zusammenspiel zur Entstehung einer Sehnenüberreizung (Fussfehlstellung, verkürzte Wadenmuskulatur, Verkalkungen am Sehnenansatz, Fersenüberbein (Haglund-Exostose), Entzündung des Schleimbeutels, schnelle Trainingssteigerung, falsches Schuhwerk).

Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur)

Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des menschlichen Körpers und ermöglicht die kraftvolle Beugung des Fusses in Richtung Fuss-Sohle (Plantarflexion). Besonders betroffen sind Männer zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr. Einer Achillessehnenruptur gehen selten Beschwerden voraus. Sie ereignet sich meist durch ein indirektes Trauma und tritt in über 75% der Fälle beim Sport, z.B. durch schnelles Antreten oder Abstoppen auf.

Diabetischer Fuss

Das Risiko eine chronische Infektion am Fuss zu erleiden ist für Diabetiker besonders hoch. Ursächlich sind Empfindungsstörungen und Durchblutungsstörungen des Fusses. Durch zu enge Schuhe können Schwielen und Druckgeschwüre entstehen, welche nicht sofort bemerkt werden. Die Folge sind schwere Infektionen, die sich schnell ausbreiten. Auch Frakturen im Fussbereich schmerzen bei Diabetikern nicht immer.


Arthrosetherapie am Fuss
Da die normale Gelenkfunktion ohne einen intakten Gelenkknorpel nicht möglich ist, hat die Erhaltung der Knorpeloberfläche immense Bedeutung für die Fussgelenke. Der menschliche Gelenkknorpel besitzt nur eine geringe Fähigkeit zur Regeneration, so dass schon kleinere Knorpelläsionen bleibende Schäden hinterlassen. Ausführliche Informationen erhalten Sie in der Rubrik <Arthrose>.
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