Dr. med. René Engelmann • Neumünsterstrasse 30 • CH-8008 Zürich • Tel: 044 422 50 70
HomeBehandlungsspektrumDiagnostikOperationTeamKontakt
 

Termin vereinbaren

  Tel 044 422 50 70
  Int +41 444 22 50 70
  Fax 044 380 07 47
  Mail info@chirurgieplus.com
 
 

Adresse

  Dr. med. René Engelmann
  Medical Expert AG
  Neumünsterstrasse 30
  CH-8008 Zürich
   
   
Schwerpunkt Bauchwand
Für die Stabilität der Bauchdecke sind die Muskeln und bindegewebige Muskelhäute (Faszien) entscheidend. Sie schützen die Baucheingeweide vor Verletzungen und spielen eine Rolle beim Atmen, beim Stuhlgang und bei verschiedenen Körperbewegungen. Wenn in der Bauchdecke eine Schwachstelle entsteht, kommt es beim Anstieg des Druckes im Bauchraum, beim Pressen oder Heben, zu einem Bauchdeckenbruch (Hernie). Eine Hernie ist eine Ausstülpung von Bauchorganen (Bauchfett, Darm) durch eine Bauchdeckenlücke (Bruchpforte) nach aussen.


Bauchnabelbruch (Umbilicalhernie)
Beim Nabelbruch wölben sich Baucheingeweide durch die natürliche Schwachstelle der Bauchwand am Nabel. Normalerweise verschliesst sich die durch den Verlauf der Nabelschnurgefässe offen gehaltene Lücke am Nabel nach der Geburt innerhalb von zwei Jahren. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer angeborenen Nabelhernie. Im Erwachsenenalter entwickelt sich eine Nabelhernie häufig während der Schwangerschaft, bei starkem Übergewicht oder bei Krankheiten, bei welchen Flüssigkeit im Bauchraum eingelagert werden. Aber auch bei starker körperlicher Belastung, nach einer massiven Gewichtsabnahme oder beim Vorliegen einer Bindegewebsschwäche werden gehäuft Nabelhernien beobachtet. Die meisten Nabelhernien bedürfen eines operativen Eingriffs um die Bruchlücke zu verschliessen.

Leistenbruch (Inguinalhernie)
Bei der Leistenhernie treten Teile der Eingeweide (Bruchinhalt) durch den Leistenkanal aus dem Bauchraum heraus, was zu Schwellungen und starken Schmerzen führen kann. Männer sind aus anatomischen Gründen viel häufiger betroffen als Frauen. Leistenbrüche können bei unvollständigem Verschluss der Bauchwand angeboren sein oder im Laufe des Lebens durch degenerative Bindegewebsschwäche erworben werden. Begünstigt werden Leistenbrüche durch starke Druckerhöhungen im Bauchraum (z.B. bei chronischem Husten, forciertem Pressen beim Stuhlgang sowie Heben von schweren Lasten). Die meisten Hernien bedürfen eines operativen Eingriffs, um die Bruchlücke zu verschliessen und die Bauchwandintegrität wiederherzustellen.

Narbenbruch (Narbenhernie)
Bei einer Narbenhernie handelt es sich um einen im Bereich von Operationsnarben auftretenden Eingeweidebruch der Bauchdecke. Die Narbenhernie ist die Folge einer mangelhaften Festigkeit von Bauchwand und Operationsnarbe nach vorangegangenen Bauchoperationen und stellt eine häufige Spätkomplikation der Bauchchirurgie dar. So erleidet etwa jeder fünfte Patient nach einer Bauchoperation einen Narbenbruch. Meist tritt die Narbenhernie dabei innerhalb des ersten Jahres nach der Operation auf.

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Eine Vielzahl Frauen leidet darunter, wenn nach der Schwangerschaft die Haut am Bauch erschlafft. Auch starke Gewichtsabnahme oder betonte Fettansammlungen lassen die Bauchdecke hängend erscheinen. Eine erschlaffte Bauchdecke ist weder durch Diät, noch durch Sport, oder Fettabsaugung zu verbessern. Die Haut hat ihre Elastizität überschritten und hängt herunter. Überschüssige Haut und Fettgewebsmassen können durch eine Straffungsoperation korrigiert werden. Bei chronischen Hautreizungen, Bewegungsstörungen oder Bauchwandbrüchen sind diese Veränderungen als Krankheit anzusehen.
Copyright 2017 | Dr. med. René Engelmann | Medical Expert AG | www.chirurgieplus.com | Impressum | Disclaimer | Datenschutz | Kontakt